14.10.2008, WR, Änderungen nur noch im Detail

Änderungen nur noch im Detail

Von Volker Halbhuber

Doch wer Heiduk kennt, der weiß, dass es gerade in diesen vier Wochen bis zu den Deutschen Meisterschaften in Bremen kein Pardon mehr für die Formationspaare geben wird. Akribisch in der Auswahl von Musik und Choreographie wird Heiduk in den kommenden Wochen, in denen teilweise sogar täglich trainiert wird, jegliches Potenzial aus den Paaren herauskitzeln. Zehn bis elf Paare stehen nach der Rückkehr von Dennis Bald zur Verfügung. Wer dann zu den ersten acht gehören wird, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden. Dass jedes Paar körperlich fit ist, dafür sorgt Physiotherapeut Harry Keutmann, der von Aachen in die Bergstadt gelockt wurde.

"Wir haben in unserem Programm 30 Bildwechsel verarbeit und damit qualitativ richtig zugelegt. Vor allem die Diagonalen sind absolute Höchstschwierigkeiten", erläuterte Heiduk das von ihr maßgeblich entworfene Programm: "In dem Stück hat jeder Planet seine eigene Musik, und entsprechend soll auch auf dem Parkett jeder Planet darstellt werden." Die Musik zu Cha Cha, Rumba, Jive, Paso Doble und Samba bilden bekannte Titel wie Venus, Aquarius, Zarathustra, Star beyond time, Space Taxi und Read my name.

"Wenn auch das Gerüst der tänzerischen Darbietung schon steht, so wird sich sicherlich noch in den ein oder anderen Details etwas ändern", erläuterte Heiduk, die ihrer Formation einiges zutraut. Bei der DM ist das große Finale das Ziel. Dass bei der Präsentation auch die Turnierkleider noch nicht fertig waren, beunruhigte Heiduk kaum: "Es ist alles in Arbeit, und ich bin sicher, wir werden das alles schon zur rechten Zeit schaffen." Die Krefelderin wird nun das Tempo in allen Belangen vorgeben und dies sicherlich nicht nur in "Mopsgeschwindigkeit".


Westfälische Rundschau, 14.10.200